Willkommen

Das Philosophicum widmet sich Fragen zu Mensch, Kultur und Wissenschaft. Der thematischen Bandbreite sind keine Grenzen gesetzt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf existenziellen, sozialen und spirituellen Erkenntnis- und Lebensfragen der Gegenwart. Bei der Umsetzung wird von verschiedenen Formen der sozialen und künstlerischen Vermittlung Gebrauch gemacht.Das Philosophicum bemüht sich um eine erfahrungsoffene, begründungsorientierte und zukunftsbildende Arbeitsweise.

Programm Philosophicum

Freitag, 21.5.21 | 20:00

SHENGAL - DIE KRAFT DER FRAUEN

Theaterabend der Volksbühne Basel

Die Bevölkerung im Shengal/Nordirak versucht seit der Befreiung vom Islamischen Staat (IS) ein eigenes basisdemokratisches Gesellschaftsmodell aufzubauen. Die treibende Kraft dieses Erneuerungsprozesses sind dabei die ezidischen Frauen.

Weiterlesen …

© Anina Jendreyko

Mittwoch, 26.5.21 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: GESUNDHEIT UND MENSCHENWÜRDE

Mit Christian Graf
. Philosophische Abendgespräche mit den Anwesenden

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

Weiterlesen …

Samstag, 29.5.21 | 14:15–18:00

DIALOGISCHE VERWANDLUNG

Jahreskurs mit Stefan Brotbeck

Das zehnte Jahresseminar des Philosophicum möchte die Essenzen der vergangenen Jahresseminare verdichten und in zukünftige Perspektiven führen. Zentrales Motiv aller Jahresseminare ist die Freiheit als dialogische und verwandelnde Kraft. Der Dialog als Thema und als Praxis ist ein Abglanz und ein Vorschein der Kernaufgabe einer Verwandlungsphilosophie.

Weiterlesen …

Dienstag, 1.6.21 | 18:30–20:30

JOURNALISMUS IM DIALOG

Was darf Journalismus? Über ethische Fragen in Medienredaktionen

Namen von Verdächtigen nennen, Recherchen à la Wallraff? Darf Journalismus alles? Wo sind seine Grenzen? Journalismus soll unabhängig, unerschrocken und kritisch sein. Dennoch ist ihm deshalb nicht alles erlaubt. Welche Bilder darf er publizieren? Welche Methoden anwenden? Welche Personen an die Öffentlichkeit zerren?

Weiterlesen …

Dienstag, 1.6.21 | 19:00–20:30

ANDERS LEBEN III

Jahresseminar mit Christian Graf

«Du musst dein Leben ändern!» So lautet der vielzitierte Schlusssatz eines Gedichts von Rilke. Das Motiv einer Umkehr (griech. metanoia), einer Umwendung (lat. conversio) durchzieht viele spirituelle Traditionen. Zugleich wird die Forderung nach einer Richtungsänderung, einem Systemwechsel gegenwärtig anlässlich der aktuellen Krisen (Klimakrise, Coronakrise) wieder vermehrt laut.

Weiterlesen …

Samstag, 5.6.21 | 10:00–11:00

GEDANKENSTREICHE VOR MITTAG

Neues Online-Format mit Stefan Brotbeck

Stefan Brotbeck formuliert und skizziert (auf dem Whiteboard) jeweils einen Gedankenstreich, der zum Weiter- und Umdenken anregen kann. Jeder Termin kann einzeln besucht werden. Die «Gedankenstreiche vor Mittag» finden online über Teams statt.

Weiterlesen …

Mittwoch, 9.6.21 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: SO UND NICHT ANDERS!

Mit Christian Graf
. Philosophische Abendgespräche mit den Anwesenden

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

Weiterlesen …

Artist in Residence des Philosophicum

© Natalia Kharitonova

Die Übersetzerin und Dolmetscherin Tatiana Zborovskaya ist vom 27.4.-22.7.21 Artist in Residence des Philosophicum

Tatiana Zborovskaya (*1989 in Moskau) studierte Übersetzen und Dolmetschen, Kreatives Schreiben, Philosophie und Queer-Theorie in Moskau und Jena. Sie übersetzt zeitgenössische Bestsellerautoren, kunst- und kulturtheoretische Texte sowie Kinder- und Jugendliteratur ins Russische und arbeitet seit 2013 für die Frankfurter Buchmesse Moskau.

Ihre Übersetzungen wurden in russische Bestsellerlisten aufgenommen. Mehrmals war sie ausserdem Stipendiatin deutscher und schweizer Stiftungen und Werkstätten. 2018 erhielt Tatiana Zborovskaya den Goethe-Förderpreis und 2019 die Übersetzungsprämie des Bundeskanzleramtes Österreich.


Der Aufenthalt von Tatiana Zborovskaya in Basel wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Stiftung Bartels Foundation gefördert und widmet sich der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik. Im Rahmen des Aufenthaltes wird sie Kontakte zu schweizer DramatikerInnen und DramaturgInnen aufnehmen, um anschließend die neusten Stücke den russischen Theaterschaffenden zu präsentieren.