Willkommen

Das Philosophicum widmet sich Fragen zu Mensch, Kultur und Wissenschaft. Der thematischen Bandbreite sind keine Grenzen gesetzt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf existenziellen, sozialen und spirituellen Erkenntnis- und Lebensfragen der Gegenwart. Bei der Umsetzung wird von verschiedenen Formen der sozialen und künstlerischen Vermittlung Gebrauch gemacht.Das Philosophicum bemüht sich um eine erfahrungsoffene, begründungsorientierte und zukunftsbildende Arbeitsweise.

Programm Philosophicum

Donnerstag, 22.4.21 | 19:00

«HERBST IN NORDKOREA»

Achtung! Diese Veranstaltung findet im Literaturhaus Basel statt.

Buchpräsentation mit Rudolf Bussmann (Autor) und Felix Schneider (Moderation)

2018 unternahm Rudolf Bussmann gemeinsam mit der südkoreanischen Journalistin Hoo Nam Seelman eine Reise durch Nordkorea. Seine Erlebnisse hielt er in Notizen fest: Besuche in Schulen und Fabriken, Gespräche mit Einheimischen und Wanderungen durch abgelegene Landschaften.

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Samstag, 24.4.21 | 14:15–18:00

DIALOGISCHE VERWANDLUNG

Jahreskurs mit Stefan Brotbeck

Das zehnte Jahresseminar des Philosophicum möchte die Essenzen der vergangenen Jahresseminare verdichten und in zukünftige Perspektiven führen. Zentrales Motiv aller Jahresseminare ist die Freiheit als dialogische und verwandelnde Kraft. Der Dialog als Thema und als Praxis ist ein Abglanz und ein Vorschein der Kernaufgabe einer Verwandlungsphilosophie.

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Mittwoch, 28.4.21 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: DIE UNVERBORGENE WAHRHEIT

Mit Christian Graf
. Philosophische Abendgespräche mit den Anwesenden

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Samstag, 1.5.21 | 10:00–11:00

GEDANKENSTREICHE VOR MITTAG

Neues Online-Format mit Stefan Brotbeck
Stefan Brotbeck formuliert und skizziert (auf dem Whiteboard) jeweils einen Gedankenstreich, der zum Weiter- und Umdenken anregen kann. Jeder Termin kann einzeln besucht werden. Die «Gedankenstreiche vor Mittag» finden online über Teams statt.

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Dienstag, 4.5.21 | 19:00–20:30

ANDERS LEBEN III

Jahresseminar mit Christian Graf

«Du musst dein Leben ändern!» So lautet der vielzitierte Schlusssatz eines Gedichts von Rilke. Das Motiv einer Umkehr (griech. metanoia), einer Umwendung (lat. conversio) durchzieht viele spirituelle Traditionen. Zugleich wird die Forderung nach einer Richtungsänderung, einem Systemwechsel gegenwärtig anlässlich der aktuellen Krisen (Klimakrise, Coronakrise) wieder vermehrt laut.

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Dienstag, 4.5.21 | 19:00

LYRIKTALK

Ariane von Graffenried, Rolf Hermann und Nathalie Schmid reden über Lyrik. Konzeption und Moderation: Rudolf Bussmann

Zu diesem Abend wurde zunächst der Lyriker Rolf Hermann (Biel) eingeladen, der seinerseits zwei weitere Gesprächspartner bestimmen konnte. Seine Wahl fiel auf die Performerin und Lyrikerinnen Ariane von Graffenried (Bern) und die Lyrikerin Nathalie Schmid (Freienwil AG).

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Rolf Hermann © Valérie Giger

Freitag, 7.5.21 | 19:00

IWAN BUNIN

Mit Thomas Grob und Dorothea Trottenberg. Moderation: Nadine Reinert

Am 22. Oktober 2020 jährt sich der Geburtstag von Iwan Bunin zum 150. Mal. Aus Anlass des Jubiläums erscheint im Dörlemann Verlag mit «Leichter Atem» ein weiterer Band der deutschsprachigen Werkausgabe.

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©The Estate of Ivan Bunin, Leeds

Artist in Residence des Philosophicum

© Natalia Kharitonova

Die Übersetzerin und Dolmetscherin Tatiana Zborovskaya ist vom 27.4.-22.7.21 Artist in Residence des Philosophicum

Tatiana Zborovskaya (*1989 in Moskau) studierte Übersetzen und Dolmetschen, Kreatives Schreiben, Philosophie und Queer-Theorie in Moskau und Jena. Sie übersetzt zeitgenössische Bestsellerautoren, kunst- und kulturtheoretische Texte sowie Kinder- und Jugendliteratur ins Russische und arbeitet seit 2013 für die Frankfurter Buchmesse Moskau.

Ihre Übersetzungen wurden in russische Bestsellerlisten aufgenommen. Mehrmals war sie ausserdem Stipendiatin deutscher und schweizer Stiftungen und Werkstätten. 2018 erhielt Tatiana Zborovskaya den Goethe-Förderpreis und 2019 die Übersetzungsprämie des Bundeskanzleramtes Österreich.


Der Aufenthalt von Tatiana Zborovskaya in Basel wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Stiftung Bartels Foundation gefördert und widmet sich der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik. Im Rahmen des Aufenthaltes wird sie Kontakte zu schweizer DramatikerInnen und DramaturgInnen aufnehmen, um anschließend die neusten Stücke den russischen Theaterschaffenden zu präsentieren.