Archiv

2014

Samstag, 14.12.13

IKONENAUSSTELLUNG "EPIPHANIE"

Epiphanie – ein rätselhafter Begriff für eine der bedeutendsten christlichen Feiern überhaupt. Ein Polyptychon unterschiedlicher Bilder, Rituale und Deutungen, die sich über mehrere Epochen und Kulturen hinweg entwickelt und überlagert haben. Für ein modernes Bildbewusstsein fällt es schwer, die Zusammenhänge und sakralen Inhalte dieses heutzutage stark profanisierten Kultus zu rekonstruieren.  

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Donnerstag, 2.1.14 | 19:00–21:00

DER VERSIEGELTE ENGEL VON NIKOLAJ LESKOW

In Kiew arbeitet eine Gruppe altgläubiger Steinmetze, die eine Engelsikone glühend verehren. Eines Tages bittet eine Dame die Steinmetze, sie mögen beim Engel für die Karriere ihres Gatten beten. Als dieser wenig später in eine Bestechungsaffäre verwickelt wird, beschuldigt er die Steinmetze und denunziert sie als ketzerische Sekte, worauf ihre Ikonen beschlagnahmt werden und dem Engel ein Amtssiegel aufgedrückt wird.  

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Sonntag, 5.1.14 | 20:00–21:00

NIKOLAUS – VOM BISCHOF BIS ZUM SAMICHLAUS

Nikolaus war im 4. Jh. Bischof von Myra. Er nahm am Konzil von Nicäa teil. Diese historische Persönlichkeit wurde zu einem der grössten Heiligen der Christlichen Welt. Der Nikolaus-Kult wurde in Europa im 10. Jh. durch die griechische Ehefrau des Kaisers Otto II. gefördert.

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Montag, 6.1.14 | 18:30–22:00

ORTHODOXES WEIHNACHTSFEST MIT DEM CHOR ALTRUSSISCHER VOLKSLIEDER

Die Ostkirche feiert das Weihnachtsfest dreizehn Tage später, da sie die Kalenderreform von 1582 durch Papst Gregor XIII nicht anerkannt hat. Nach dem Julianischen Kalender ist also der Heilige Abend, der «hiesige» 24. Dezember, am 6. Januar. Mit einem festlichen byzantinischen Apéro. Musikal. Leitung: Felicia Birkenmeyer. 

 

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Dienstag, 7.1.14 | 19:00–20:30

IM POETISCHEN WIDERSCHEIN DES 20. JAHRHUNDERTS

Das poetische Schreiben des deutsch-jüdischen Dichters Moses Rosenkranz (1904–2003) aus der Bukowina stand Zeit seines Lebens Brücke zur Selbstrettung über zahlreiche biografische Abbrüche des 20. Jahrhunderts; maßgeblich entwickelte sich seine Poetik aber in einem Raum des Dazwischens, den Rosenkranz zwischen erlebter Wirklichkeit und gewünschter Anschauung in zahlreichen Briefen an seine Geliebte aufspannte und verdichtete. Rosenkranz’ gedruckte Lyrik oder das schmale, ungemein tiefgreifende Prosawerk dienen im Seminar uns als Ausgangspunkt, um die poetische Bildsprache an ihre Anfänge zurückzuverfolgen: in der Spontaneität und Unmittelbarkeit der Verfasstheit der Briefe scheint jener reale Kampf ums Überleben auf, das in ein Ringen in und mit der Sprache übergeht, die dem Dichter letztlich sein geistiges Überleben im Dazwischen sicherte.

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Mittwoch, 8.1.14 | 17:15–18:45

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 8.1.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann. 

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Freitag, 10.1.14 | 19:00–21:00

EPIPHANIE ALS THEMA IN DER MODERNEN UND ZEITGENÖSSISCHEN KUNST

Darstellungen von Epiphanias, der Erscheinung Gottes in Jesus, wie sie die Christen am 6. Januar feiern, finden sich in der modernen und zeitgenössischen Kunst kaum. Jedoch beschäftigen sich viele moderne und zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit Phänomenen des Sich-Zeigens und der Wahrnehmung von unvorhergesehenen, überraschenden, zufälligen, unendlichen und berührenden Dingen und Begebenheiten.  

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Samstag, 11.1.14 | 13:00–14:00

FÜHRUNG DURCH DIE IKONENAUSSTELLUNG "EPIPHANIE"

Epiphanie – ein rätselhafter Begriff für eine der bedeutendsten christlichen Feiern überhaupt. Ein Polyptychon unterschiedlicher Bilder, Rituale und Deutungen, die sich über mehrere Epochen und Kulturen hinweg entwickelt und überlagert haben. Für ein modernes Bildbewusstsein fällt es schwer, die Zusammenhänge und sakralen Inhalte dieses heutzutage stark profanisierten Kultus zu rekonstruieren.  

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Samstag, 11.1.14 | 17:00–19:00

FASZINATION GOLD

David Martina, Goldschmied in Basel, zeigt seine im byzantinischen Stil geschaffenen Werke in 24 Karat Fein- gold und erzählt über das Gold und über die alte Goldschmiedetechnik. Im eigens eingerichteten Workshop wird er einfache «byzantinische» Fingerringe auf Mass (und Wunsch!) für die Besucher anfertigen. 

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Sonntag, 12.1.14 | 18:00–21:00

LICHT UND ICH

Das Gespräch möchte auf die existenziellen und spirituellen Fragen einer Licht-Philoso- phie hinweisen. Inwiefern ist die Suche nach dem geistigen Licht ein Fragen nach dem Ich, dem Guten und der Gemeinschaft? Welche Bedeutung hat die Lichtphilosophie für Perspektiven einer praktischen Philosophie? Inwiefern führt die Frage nach dem Licht zum Kern einer transfigurativen Philosophie?

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Montag, 13.1.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Donnerstag, 16.1.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ZU MAXI-THEMEN MIT STEFAN BROTBECK

Die Reihe „Mini-Seminare über Maxi-Themen“ verbindet das freie Gespräch mit fachlichen Impulsen durch den Philosophen Stefan Brotbeck. 

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Freitag, 17.1.14 | 19:00–20:30

REGLOSE HIRSCHE – AUSGEWÄHLTE GEDICHTE VON ARSENIJ TARKOWSKIJ

Der russische Lyriker Arsenij Tarkowskij (1907–1989) legt auch im geringsten Detail das Verborgene universeller Geschehnisse offen. Neben eher philosophischen Texten liegt der Schwerpunkt der Lesung auf der Liebeslyrik Tarkowskijs, die uns in die Steppenlandschaft der Ukraine, Armeniens oder Georgiens führt.

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Dienstag, 21.1.14

IM POETISCHEN WIDERSCHEIN DES 20. JAHRHUNDERTS

Das poetische Schreiben des deutsch-jüdischen Dichters Moses Rosenkranz (1904–2003) aus der Bukowina stand Zeit seines Lebens Brücke zur Selbstrettung über zahlreiche biografische Abbrüche des 20. Jahrhunderts; maßgeblich entwickelte sich seine Poetik aber in einem Raum des Dazwischens, den Rosenkranz zwischen erlebter Wirklichkeit und gewünschter Anschauung in zahlreichen Briefen an seine Geliebte aufspannte und verdichtete. Rosenkranz’ gedruckte Lyrik oder das schmale, ungemein tiefgreifende Prosawerk dienen im Seminar uns als Ausgangspunkt, um die poetische Bildsprache an ihre Anfänge zurückzuverfolgen: in der Spontaneität und Unmittelbarkeit der Verfasstheit der Briefe scheint jener reale Kampf ums Überleben auf, das in ein Ringen in und mit der Sprache übergeht, die dem Dichter letztlich sein geistiges Überleben im Dazwischen sicherte.

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Mittwoch, 22.1.14 | 17:15–18:45

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 22.1.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Freitag, 24.1.14 | 19:00–21:00

ERLEBEN UND ERINNERN

Gleitendes Übergehen vom aktuellen Erleben zum Erinnern, vom Erinnern zurück zum Erleben prägen unseren Alltag. Kann man diese Vorgänge genauer beobachten und ihre Abläufe verfolgen? Was sind deren charakteristische Eigenschaften und spezifische Unterschiede? Ist Nacherleben, Nachempfinden bereits Erinnerung? Wie unterscheidet sich Gedächtnis von Erinnerung? Gibt es verschiedene Arten von Erinnerung?

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Samstag, 25.1.14 | 14:15–18:00

ETHIK DER SELBSTERKENNTNIS II

Der Philosophicum-Jahreskurs 2013/2014 verbindet die Frage der Selbsterkenntnis mit der Frage des Guten und Bösen. Gerade der Umstand, dass das Böse fast nie um des Bösen willen, sondern unter der Perspektive des vermeintlich Guten gewollt und getan wird, macht Selbsterkenntnis ebenso unverzichtbar wie zukunftsweisend. 

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Montag, 27.1.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Donnerstag, 30.1.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ZU MAXI-THEMEN MIT STEFAN BROTBECK

Die Reihe „Mini-Seminare über Maxi-Themen“ verbindet das freie Gespräch mit fachlichen Impulsen durch den Philosophen Stefan Brotbeck. In diesem Frühjar drehen sich die Mini-Seminare um das Thema "Das Unverfügbare".

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Dienstag, 4.2.14 | 19:00–20:30

IM POETISCHEN WIDERSCHEIN DES 20. JAHRHUNDERTS

Das poetische Schreiben des deutsch-jüdischen Dichters Moses Rosenkranz (1904–2003) aus der Bukowina stand Zeit seines Lebens Brücke zur Selbstrettung über zahlreiche biografische Abbrüche des 20. Jahrhunderts; maßgeblich entwickelte sich seine Poetik aber in einem Raum des Dazwischens, den Rosenkranz zwischen erlebter Wirklichkeit und gewünschter Anschauung in zahlreichen Briefen an seine Geliebte aufspannte und verdichtete. Rosenkranz’ gedruckte Lyrik oder das schmale, ungemein tiefgreifende Prosawerk dienen im Seminar uns als Ausgangspunkt, um die poetische Bildsprache an ihre Anfänge zurückzuverfolgen: in der Spontaneität und Unmittelbarkeit der Verfasstheit der Briefe scheint jener reale Kampf ums Überleben auf, das in ein Ringen in und mit der Sprache übergeht, die dem Dichter letztlich sein geistiges Überleben im Dazwischen sicherte.

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Mittwoch, 5.2.14

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 5.2.14 | 18:00–21:00

BEETHOVENS STREICHQUARTETT OP. 132, «DANKGESANG»

Das vorletzte der 15 Streichquartette Beethovens, op.132 mit dem namengebenden dritten Satz «heiliger Dankge- sang eines Genesenen an die Gottheit», stellt ein epochales und monumentales Werk dar, sowohl in seiner ausserge- wöhnlichen Länge als auch in der für seine Zeit avantgardistischen Tonsprache. In der Allgemeinen Musikzeitung wurde anlässlich der Uraufführung 1825 geschrieben: «Was unser musikalischer Jean Paul hier gegeben hat, ist abermals gross, herrlich, ungewöhnlich, überraschend und originell, muss aber nicht nur öfters gehört, sondern ganz eigentlich studirt werden.» – Dieser Aufforderung, das Werk zu studieren, soll in diesem Workshop nachge- gangen werden.  

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Mittwoch, 5.2.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Montag, 10.2.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Donnerstag, 13.2.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ZU MAXI-THEMEN MIT STEFAN BROTBECK

Die Reihe „Mini-Seminare über Maxi-Themen“ verbindet das freie Gespräch mit fachlichen Impulsen durch den Philosophen Stefan Brotbeck. In diesem Frühjar drehen sich die Mini-Seminare um das Thema "Das Unverfügbare".

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Samstag, 15.2.14 | 10:00–17:00

ZUR GROTESKE

Im Vorfeld zur jährlichen Fasnacht: Ironischer Angriff auf die Wirklichkeit oder Verzerrung der Realität. Groteske, Karnevaleske, Burleske. Als literarisches Stilmittel und Motiv durchzieht das Groteske alle Gattungen. Es ist uns vertraut als das Tragische, Komische bis hin zum Spiel mit dem Absurden.

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Samstag, 15.2.14 | 14:15–18:00

EINFÜHRUNG IN DIE PHILOSOPHIE DER KUNST II

Wozu Kunst? Welchen Zweck erfüllt Kunst? Was ist überhaupt Kunst? Darauf wurden im Laufe der Denk- und Kulturgeschichte ganz verschiedene Antworten gegeben. Das Seminar versucht, auf einen möglichst umfassenden und zugleich kritischen Begriff von Kunst hinzudenken. Dabei werden auch die Rolle der Philosophie und ihr Verhältnis zur Kunst zur Debatte stehen.

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Mittwoch, 19.2.14

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 19.2.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Freitag, 21.2.14 | 19:30–21:00

PHILOSOPHICUM-FORUM: PHILOSOPHICAL COUNSELING AND SPIRITUAL CARE

Der Vortrag ist auf Englisch und betrifft die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Philosophischer Beratung und Seelsorge. Er wird gehalten von der israelischen Philosophischen Praktikerin Shlomit Schuster aus Jerusalem, wo sie seit 1989 eine Philosophische Praxis (Center Sophon) hat.

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Samstag, 22.2.14

ETHIK DER SELBSTERKENNTNIS II

Der Philosophicum-Jahreskurs 2013/2014 verbindet die Frage der Selbsterkenntnis mit der Frage des Guten und Bösen. Gerade der Umstand, dass das Böse fast nie um des Bösen willen, sondern unter der Perspektive des vermeintlich Guten gewollt und getan wird, macht Selbsterkenntnis ebenso unverzichtbar wie zukunftsweisend. 

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Montag, 24.2.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Dienstag, 25.2.14 | 19:00–20:30

THOMAS NAGEL: GEIST UND KOSMOS – BÜCHER AN DER ZEIT

Das 2012 erschienene und 2013 ins Deutsche übertragene Buch (Suhrkamp Verlag) des Philosophen Thomas Nagel gehört zu den erstaunlichsten Büchern der Gegenwart. Weil es weit verbreitete Grundannahmen in Frage stellt, hat es vor allem Naturalisten (Materialisten) in den USA zu alarmistischen Reaktionen veranlasst. 

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Freitag, 28.2.14 | 19:30–21:00

TRANSPARENZ UND GRENZEN DER ICH-ERFAHRUNG

„Das Ich erlebt sich selbst in einem biografischen Lebensprozess und in einem Bewusstseinsprozess, die niemals identisch sind.“ (Wolf-Ulrich Klünker) Das Ich ist in aller Munde. Als was kommt es zur Sprache? Darüber kommt es zum Gespräch: Das Philosophicum freut sich, dabei erstmals Wolf-Ulrich Klünker begrüssen zu können. 

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Samstag, 15.3.14

ETHIK DER SELBSTERKENNTNIS II

Der Philosophicum-Jahreskurs 2013/2014 verbindet die Frage der Selbsterkenntnis mit der Frage des Guten und Bösen. Gerade der Umstand, dass das Böse fast nie um des Bösen willen, sondern unter der Perspektive des vermeintlich Guten gewollt und getan wird, macht Selbsterkenntnis ebenso unverzichtbar wie zukunftsweisend. 

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Montag, 17.3.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Montag, 17.3.14 | 19:00–20:30

VERBRECHEN UND STRAFE

«Verbrechen und Strafe» ist der erste der fünf grossen Romane Dostojewskijs und eines der meist diskutierten Werke der Weltliteratur. Der Roman dringt zu den extremsten seelischen Bewegungen vor und führt uns die ver- stiegendsten Konstrukte und Ungedanken vor Augen. Der Roman bietet ebenso ausdifferenzierte Psychologie wie durchlittene Philosophie. Fragen nach der Möglichkeit und Gefährdung von Freiheit bilden eine treibende Kraft dieser dramatischen Geschichte.

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Mittwoch, 19.3.14

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 19.3.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Donnerstag, 20.3.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ZU MAXI-THEMEN MIT STEFAN BROTBECK

Die Reihe „Mini-Seminare über Maxi-Themen“ verbindet das freie Gespräch mit fachlichen Impulsen durch den Philosophen Stefan Brotbeck. In diesem Frühjar drehen sich die Mini-Seminare um das Thema "Das Unverfügbare".

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Freitag, 21.3.14 | 19:00–20:30

DAS BRENNESSELHAUS

«Meine schönste Kindheitserinnerung: Ich stürze kopfüber in die Tiefe. In diesem Augenblick kam ein Künstler zur Welt. Ich sah diese Welt auf eine merkwürdige Weise – und zwar auf dem Kopf stehend», beginnt Zmicier Vishnious Roman «Das Brennesselhaus». Der Hauptheld Safa, dessen Name auf Sophokles anspielt, wird in einer Hetzjagd von realen und virtuellen Mächten daran gehindert, sich «viel zu viele Gedanken» über seine Heimat Weissrussland zu machen und einen Roman zu schreiben.

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Samstag, 22.3.14

EINFÜHRUNG IN DIE PHILOSOPHIE DER KUNST II

Wozu Kunst? Welchen Zweck erfüllt Kunst? Was ist überhaupt Kunst? Darauf wurden im Laufe der Denk- und Kulturgeschichte ganz verschiedene Antworten gegeben. Das Seminar versucht, auf einen möglichst umfassenden und zugleich kritischen Begriff von Kunst hinzudenken. Dabei werden auch die Rolle der Philosophie und ihr Verhältnis zur Kunst zur Debatte stehen.

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Montag, 31.3.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL MIT JUDITH SCHIFFERLE

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen. Wir hören der Sprache zu und diskutieren Fragen, die uns der Text stellt.

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Mittwoch, 2.4.14 | 17:15–18:45

HEINRICH BARTH

Die Philosophie Heinrich Barths, Bruder des bekannten Theologen Karl Barth und während vier Jahrzehnten an der Basler Universität lehrend, wird erst in den letzten Jahren zunehmend in ihrem ausserordentlichen Rang und in ihrer noch nicht eingelösten Bedeutung erkannt. Anhand seiner Texte soll noch einmal in die grossen Themen der Existenzphilosophie eingeführt werden.

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Mittwoch, 2.4.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSEN MIT CHRISTIAN GRAF

Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Freitag, 4.4.14

DAS ICH ALS MALER DES LICHTS

Mit der Moderne erlebt die Wahrnehmung des Lichts einen Moment ihrer Entwicklung, in dem sie immer mehr von der Tätigkeit des Ich geprägt und verwandelt wird. In der Geschichte der Malerei offenbart sich dieser Moment mit besonderer Klarheit und Wirksamkeit.  Ausgehend von einigen repräsentativen "Malern des Lichts” – Rembrandt, William Turner, Philipp Otto Runge, Ad Reinhardt – möchte das Seminar das Wesen einer Licht-Wahrnehmung vertiefen, in der das Ich im Zentrum steht.

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Donnerstag, 24.4.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ÜBER MAXI-THEMEN

Die Reihe verbindet das freie Gespräch mit philosophischen Impulsen. Zu Beginn eines Trimesters bestimmen die Anwesenden das neue Gesprächsthema, das dann an mehreren Abenden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und je nach Interesse und persönlichen Fragestellungen vertieft und erweitert werden kann.

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Samstag, 26.4.14 | 14:15–18:00

ETHIK DER SELBSTERKENNTNIS III

Der Philosophicum-Jahreskurs 2013/2014 verbindet die Frage der Selbsterkenntnis mit der Frage des Guten und Bösen. Worin besteht der Zusammenhang zwischen Selbsterkenntnis- und Freiheitsfähigkeit? Was bedeutet die «Krise des Ich» und das Drama von Selbstsucht und Ichfreiheit?

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Montag, 28.4.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest geniessen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen.

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Mittwoch, 30.4.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: VERNETZT - VERSTRICKT – VERBUNDEN

Denkpausen sind schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Freitag, 2.5.14 | 17:00–18:30

VERNISSAGE: DIE KRIM ALS SPIELPLATZ DER GESCHICHTE

Wie aktuell Geschichte sein kann, zeigt die Videoinstallation „Playing Boule in the Valley of the Shadow of Death“ von Vladimir Mitrev. Der Videokünstler stellte für seine Arbeit eine der Ikonen der Kriegsfotografie nach, die 1855 im Krim-Krieg von Roger Fenton in der Nähe von Sevastopol im sogenannten Todestal aufgenommen wurde. Der Krim-Krieg ging als erster Medienkrieg in die Geschichte ein und erstmals beeinflussten Fotos massgeblich die Meinung der Weltöffentlichkeit. 

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Samstag, 3.5.14

DIE KRIM ALS SPIELPLATZ DER GESCHICHTE

Wie aktuell Geschichte sein kann, zeigt die Videoinstallation „Playing Boule in the Valley of the Shadow of Death“ von Vladimir Mitrev. Der Videokünstler stellte für seine Arbeit eine der Ikonen der Kriegsfotografie nach, die 1855 im Krim-Krieg von Roger Fenton in der Nähe von Sevastopol im sogenannten Todestal aufgenommen wurde. Der Krim-Krieg ging als erster Medienkrieg in die Geschichte ein und erstmals beeinflussten Fotos massgeblich die Meinung der Weltöffentlichkeit. 

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Dienstag, 6.5.14 | 19:30–21:00

CHRISTIAN MORGENSTERN – HUMORIST UND MYSTIKER

Christian Morgensterns Lebenszeit fällt in die bedeutende Friedenszeit der deutschen Geschichte zwischen dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 und dem Ersten Weltkrieg 1914. Damit ist wie gleichnisartig Morgensterns friedlicher Charakter gekennzeichnet. Das Erscheinen der Galgenlieder, Morgensterns bekanntestem Werk, ging einher mit seiner Hinwendung zur Mystik.

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Mittwoch, 7.5.14 | 19:30–21:00

UKRAINE IN DER ZANGE ZWISCHEN OST UND WEST

Die Entwicklungen in der  Ukraine haben in den vergangenen Monaten ein Tempo angenommen, das eine genaue Wahrnehmung der Ereignisse oder klare Analysen unmöglich machte. Im Versuch, dem Unaufhaltbaren einen Namen zu geben, haben die Medien die sich neu (oder eben doch nicht so neu?) abzeichnenden Machtverhältnisse zwischen West und Ost als ein Wiederauferstehen des Eisernen Vorhangs bezeichnet oder dann gar als eine Reminiszenz an das Jahr 1914 betrachtet. Doch trägt diese Krise nicht ihr unverkennbar eigenes Gesicht? 

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Samstag, 10.5.14 | 10:00–17:00

PHILOSOPHIE UND ALLTAG - "ES GIBT NUR DIE FREIHEIT, DIE WIR UNS NEHMEN"

Wir alle müssen uns mit Sachzwängen herumschlagen. Aber setzen wir uns nicht immer wieder selbst gefangen? Machen wir uns nicht ärmer, als wir sind?

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Dienstag, 13.5.14 | 19:00–20:30

PETER BIERI: EINE ART ZU LEBEN

In seinem neusten Buch Eine Art zu leben: Über die Vielfalt menschlicher Würde geht der Philosoph Peter Bieri den zahlreiche Facetten der menschlichen Würde und ihrer Gefährdung nach. 

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Dienstag, 27.5.14 | 19:00–21:00

SEMINAR DER AUTOREN - MIT VERENA STÖSSINGER

Ein Mann reist zurück in die Gegend seiner Kindheit: Gdánsk, Kaliningrad, Kurische Nehrung. Da ist er 1934 geboren, und von da kam er 1947 schliesslich als Waise nach Berlin. Lässt sich noch etwas von den frühen Jahren wiederfinden? „Bäume fliehen nicht“, der Roman von Verena Stössinger (Wallimann, 2012), geht aus von einer authentischen Geschichte und öffnet verschiedene Räume

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Freitag, 6.6.14 | 19:00–20:30

WORTWÖRTLICH_0: SCHAMVERLUST

In seinem Buch "Schamverlust" geht der ehemalige Feuilleton-Chef der ZEIT Ulrich Greiner der Frage nach, wie es um unser heutiges Empfinden von Scham und Pein(lichkeit) bestellt ist, wie sich die Grenzen zwischen Intimität und Öffentlichkeit verwischen und warum wir uns immer öfters auch fremdschämen. An diesem Abend beschäftigt uns das Buch als Analyse unserer Gesellschaft und wird dabei selbst zum Gegenstand der Befragung.

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Dienstag, 24.6.14 | 18:00–21:00

DER MUSIKALISCHE DIALOG - DAS MUSIKALISCHE GESPRÄCH

J. W. v. Goethe schrieb 1829 unter dem Eindruck eines Konzerts über das Quartettspiel:

„...man hört vier vernünftige Leute sich unter einander unterhalten...“. Bei einzelnen Werken der Quartettliteratur, etwa bei Mozart, wird das dialogische Element besonders deutlich, bei Haydn spricht man sogar vom „Konversationston“. Das musikalische Gespräch soll in dem Workshop genauer untersucht werden: Wie wird das Dialogische in der Musik gestaltet und erfahren?

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Mittwoch, 20.8.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: AN DER ZEIT

Denkpausen sind schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Freitag, 22.8.14 | 19:00–20:30

DIE UNSICHTBARE STADT - CZERNOWITZ IN JÜDISCHER GESCHICHTE UND ERINNERUNG

In Tscherniwzi, der Hauptstadt des gleichnamigen westukrainischen Verwaltungsbezirks wird gern daran erinnert, dass Czernowitz als alte Hauptstadt des österreichischen Kronlandes Bukowina einst eine mitteleuropäische Metropole von Weltrang war, deren meist deutschsprachige Bewohner augenzwinkernd als »Bukowiener« bezeichnet wurden. 

 

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Montag, 25.8.14 | 18:30–20:30

DER TRAUM LEBT MEIN LEBEN ZU ENDE. DOKUMENTARFILM (2010) VON KATHARINA SCHUBERT.

Katharina Schubert zeichnet in ihrem Dokumentarfilm das Leben und Schaffen der jüdischen Lyrikerin (1901 – 1988) in den wichtigsten Stationen nach. Rose Ausländer wird in Czernowitz/Bukowina (heutige Ukraine) geboren. Von 1921 weilt sie mehrere Male und längere Zeit in den USA. Die Jahre 1941-44 verbringt Rose Ausländer verfolgt von den Nationalsozialisten zusammen mit ihrer Mutter im jüdischen Ghetto. 

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Donnerstag, 28.8.14 | 19:00–21:00

DEINER STIMME SCHATTEN

Die Dichterin Rose Ausländer wurde am 11. Mai 1901 in Czernowitz geboren. Sie starb in den frühen Morgenstunden des 3. Januar 1988 im Nelly-Sachs-Haus, dem Elternheim der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf. Rose Ausländer zählt zu den großen deutschen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Am 10. November 1995 war in der FAZ zu lesen: „Nicht viele Dichter haben zur deutschsprachigen Poesie dieses Jahrhunderts so intensiv beigetragen wie Rose Ausländer, die Jüdin aus Czernowitz in der Bukowina. … Am Ende hat Rose Ausländer, der Sprache sich hingebend, den Deutschen ein Wortkunstwerk geschenkt, wie es stärker im Ausdruck, feiner in der Form und präziser in der Aussage kaum zu denken ist.“

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Sonntag, 31.8.14 | 11:00–12:30

HINWEIS: NOCH IST RAUM FÜR EIN GEDICHT

Das Haus zieht sich als ein Leitmotiv durch Rose Ausländers Werk. Es kann Atemhaus, Worthaus, Zimmer, Kerker, Metropole oder auch Weltraum sein. 

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Montag, 1.9.14 | 18:30–21:00

HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN

Herr Zwilling und Frau Zuckermann gehören mit zu den letzten im alten Czernowitz geborenen Juden, die einst rund einen Drittel der Stadtbevölkerung ausmachten. Doch nur wenige konnten der systematischen Verfolgung und Vernichtung während des zweiten Weltkriegs entgehen. Der Film (1999) von Volker Koepp zeigt die allabendlichen Besuche von Herrn Zwilling bei Frau Zuckermann. 

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Mittwoch, 3.9.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: AUFMERKSAMKEIT

Denkpausen sind schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Donnerstag, 4.9.14 | 19:00–21:00

ROSE AUSLÄNDER

Schreiben war für Rose Ausländer gleichbedeutend mit Leben und Überleben, in einem Leben das geprägt war von Flucht, Exil, Heimatlosigkeit und Suche. 


"Warum schreibe ich? Weil ich, meine Identität suchend, mit mir deutlicher spreche und dem wortlosen Bogen. Er spannt mich. Ich bin gespannt auf die Wörter, die zu mir kommen wollen. Ich rede mit ihnen zu mir, zu dir, rede dir zu, mich anzuhören."

 

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Sonntag, 7.9.14 | 17:00–18:30

IN MEINEN TRÄUMEN AUS FEUER UND SCHNEE

Das Werk von Rose Ausländer lebt fort und inspiriert Lesende wie Schreibende. Es entstehen eigene Bilder und Sprachschöpfungen – mal in enger Verwandschaft mit der grossen Czernowitzer Lyrikerin, mal aus einer ganz anderen Perspektive dieser nur zugewandt. Gabriele Markus (*1939) ist in Bern als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten geboren. Nach Abschluss des Lehrerinnen-Seminars liess sie sich zur Sängerin ausbilden und lebt heute als Lyrikerin, Autorin und Gesangspädagogin in Zürich. Gabriele Markus hat mehrere Lyrik- und Prosabände veröffentlicht.

 

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Montag, 8.9.14 | 18:30

DIESES JAHR IN CZERNOWITZ

Volker Koepp lässt in seinem Film „Dieses Jahr in Czernowitz“ jüdische Emigranten nach Czernowitz zurückkehren: den Cellisten Eduard Weissmann aus Berlin, die Schwestern Evelyn Mayer und Katja Rainer aus Wien, den Schauspieler Harvey Keitel aus New York sowie den Schriftsteller Norman Manea. Sie alle verbindet die Jahrzehnte zurückliegende Flucht aus der Heimat  - der Bukowina.

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Mittwoch, 17.9.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: AUGE UND OHR

Denkpausen sind schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Samstag, 20.9.14 | 16:00–22:00

DREI JAHRE PHILOSOPHICUM

Das Philosophicum im Ackermannshof Basel kann bereits auf drei Jahre mit zahlreichen Tätigkeiten zurückblicken. Schon fast traditionsgemäss lädt das Philosophicum zum Eintritt in das neue Jahr alle Interessierten, Besucherinnen und Besucher,  Mitdenkerinnen und -denker ein, zusammen mit dem Philosophicum-Team und den Mitwirkenden einzutauchen in Gespräche und Gedanken und sich über Vorbeigezogenes und am Horizont Erscheinendes zu informieren.

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Dienstag, 23.9.14 | 19:00–20:30

DER AUGENBLICK ALS „BERÜHRUNG“ VON ZEIT UND EWIGKEIT

Das Problem der Gegenwart ist ein sehr schwieriges, komplexes Problem, das die Philosophie schon immer in Atem gehalten hat. Eine der Vexierfragen, die sich stellen, ist die folgende: Alle Welt meint zu wissen, dass wir nur in der Gegenwart wirklich existieren, während Vergangenheit und Zukunft demgegenüber blosse Konstruktionen und Projektionen sind. Wie kommt es nun aber, dass es uns nur ganz selten gelingt, wirklich gegenwärtig zu sein? Wenn sich die Erfahrung von Gegenwärtigkeit einstellt, so ist das ein Ereignis. Es erscheint uns als glücklicher Ausnahmefall. Und wenn wir eine solche Erfahrung haben, so wird sie uns in der Regel erst dann bewusst, wenn wir aus der ihr entsprechenden Gegenwart schon wieder herausgefallen sind.

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Donnerstag, 25.9.14 | 19:00–20:30

MINI-SEMINARE ÜBER MAXI-THEMEN

Die Reihe verbindet die offene Form mit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung. Zu Beginn eines Trimesters bestimmen die Anwesenden das neue Gesprächsthema, das dann an mehreren Abenden mit philosophischen Impulsen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und je nach Interesse und persönlichen Fragestellungen vertieft und erweitert werden kann. 

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Samstag, 27.9.14 | 14:15–18:00

PHILOSOPHIE DER SELBSTORIENTIERUNG

Der neue Philosophicum-Jahreskurs widmet sich der Frage der Selbstorientierung und verbindet deren Hauptaspekte mit den drei Faktoren der Freiheit, die Steiners «Philosophie der Freiheit» entwickelt (moralische Intuition, moralische Phantasie und moralische Technik). Angesprochen werden zahlreiche existenzielle Motive unseres Alltags (Formen der Desorientierung, die Frage der Umorientierung, intra- und interindividuelle Konflikte, Entscheidung in komplexen Situationen und vieles mehr). Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage der «schöpferischen Mitte» unserer Existenz. 

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Sonntag, 28.9.14 | 14:00–17:00

DAS „DENKEN“ IM ZEN

Zen-Buddhismus ist schon lange kein unbekannter Begriff mehr – im Gegenteil. Fast jeder hat eine bestimmte Vorstellung, was sich hinter dieser östlichen Weltanschauung verbergen könnte. Doch was macht Zen wirklich aus?

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Sonntag, 28.9.14 | 17:30–19:00

JAPANISCHE TEEZEREMONIE UND EINFÜHRUNG MIT SOYU YUMI MUKAI

Chado, die japanische Tee-Zeremonie, oder der Weg des Tees, entstand, um das Bedürfnis der Menschen nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu erfüllen.


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Mittwoch, 1.10.14 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: SCHWEIGEN UND STILLE

Denkpausen sind schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Montag, 20.10.14 | 19:00–20:15

LESEZIRKEL ZUM BUCH "GROSSE LIEBE" VON NAVID KERMANI

Der Lesezirkel des Philosophicum geht ins dritte Jahr. Es hat sich bewährt, den Texten viel Zeit und der Lektüre eine gemeinsame Stimme zu schenken. Aber es ist jetzt auch Gelegenheit, diese Begegnung neu auszuschöpfen. Die schon aufgeschlagenen Seiten wenden wir: Das Gelesene kehrt neu in anderen Texten wieder; das Wissen bleibt, aber verändert sich mit jeder Ausfaltung. 

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Samstag, 15.11.14 | 18:00–22:00

ERÖFFNUNG DES PROJEKTS "ICH BIN SO UN/FREI"

Eröffnungsworte: Stefan Brotbeck und Nadine Reinert

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Apéro und Eröffnung von „Fragen der Freiheit – ein philosophischer Denkweg“ und Installation „Frei Un Heit“.

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Um 20.00 Uhr: Première „Der Grossinquisitor“ mit H.-Dieter Jendreyko.

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Samstag, 15.11.14 | 20:00–21:30

DER GROSSINQUISITOR

Ist unsere Freiheit nur die «Freiheit eines Bratenwenders» (um einen Ausdruck von Immanuel Kant zu verwenden)? Ist sie «ein bürgerliches Vorurteil» (Lenin)? Oder ist unsere Freiheit eine existenzielle Aufgabe, die den Menschen erst zum Menschen macht? «Die Freiheit wird ewig über die Kraft der Menschen gehen», behauptet Dostojewskijs Grossinquisitor.

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Montag, 17.11.14

FREI UN HEIT

 

Im Spannungsfeld von Unsicherheit und Geborgenheit, Licht und Dunkelheit, Sprache und Raum lädt Restle die Besucher ein, an den Rändern der sinnlichen Wahrnehmung zu forschen. Dadurch wird eine Sphäre geschaffen, in welcher die Ebene zur „Frei Un Heit“ aus einer nicht-denkerischen Perspektive eröffnet wird.

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Montag, 17.11.14

FRAGEN DER FREIHEIT - EIN PHILOSOPHISCHER DENKWEG

Der Denkweg umspielt drei Grundperspektiven der Freiheit: Handlungsfreiheit, Willensfreiheit und Denkfreiheit.

Im Hofbereich des Ackermannshofs: Die Mehrdimensionalität der Freiheit taucht in Grundfragen auf, die sich als Fragezwillinge darstellen. Diese Fragezwillinge vergegenwärtigen auf möglichst schlichte Weise die Doppelbewegung von Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung, Weg nach innen und Weg nach aussen.

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Dienstag, 18.11.14 | 19:00–20:30

UTOPIEN DER FREIHEIT - ODER DER UNFREIHEIT? FREIHEIT UND MENSCHENBILD

In Dostojewskijs <Grossinquisitor> – einer Utopie der Unfreiheit von weltliterarischem Rang –  heisst es, «dass sie endlich die Freiheit besiegt haben und zwar, um die Menschen glücklich zu machen».  Was macht Freiheit aus? Warum setzen antiutopische Gesellschaftsmodelle immer bei ihr an?

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Freitag, 21.11.14 | 19:00–21:00

DIE VIELEN GESICHTER DER FREIHEIT

Fragen der Freiheit und Unfreiheit begegnen uns im Alltag auf Schritt und Tritt – wir müssen sie nur erkennen. Auf lustvolle Art erwerben sich die Teilnehmen­den ein philosophisches Rüstzeug, um über Freiheits- und Unfreiheitserfahrungen nachzudenken und Handlungsperspektiven zu entwickeln. Hat die Freiheit so viele Gesichter wie es Menschen gibt? Und die Unfreiheit? 

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Samstag, 22.11.14 | 20:00–21:30

PREMIERE (NEU!): DER GROSSINQUISITOR

Die Première ist ausverkauft!

 

Ist unsere Freiheit nur die «Freiheit eines Bratenwenders» (um einen Ausdruck von Immanuel Kant zu verwenden)? Ist sie «ein bürgerliches Vorurteil» (Lenin)? Oder ist unsere Freiheit eine existenzielle Aufgabe, die den Menschen erst zum Menschen macht? «Die Freiheit wird ewig über die Kraft der Menschen gehen», behauptet Dostojewskijs Grossinquisitor.

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Sonntag, 23.11.14 | 19:00–20:30

DER GROSSINQUISITOR

Ist unsere Freiheit nur die «Freiheit eines Bratenwenders» (um einen Ausdruck von Immanuel Kant zu verwenden)? Ist sie «ein bürgerliches Vorurteil» (Lenin)? Oder ist unsere Freiheit eine existenzielle Aufgabe, die den Menschen erst zum Menschen macht? «Die Freiheit wird ewig über die Kraft der Menschen gehen», behauptet Dostojewskijs Grossinquisitor.

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Dienstag, 25.11.14 | 19:00–20:30

GEFÄHRDETE FREIHEIT? AKTUELLE BÜCHER ZUM THEMA

Publikationen zu den „neuen“ Medien, ihren Errungenschaften und Schattenseiten, gibt es in jüngster Zeit in Hülle und Fülle. Zukunftsszenarien und Prognosen, dass unser privates wie öffentliches Leben demnächst noch unmittelbarer von der Medientechnologie beeinflusst werden wird, wechseln sich ab mit Stimmen, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Ermüdung und Überforderung durch die Medien feststellen. 

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Donnerstag, 27.11.14 | 19:00–20:30

DER GROSSINQUISITOR- EIN WERKSTATTGESPRÄCH

Der Grossinquisitor ist ein Stoff, der zu denken gibt: Was hat es auf sich mit der menschlichen Freiheit? Ist sie wirklich gerechtfertigt angesichts des vielen Leidens, das sie mit sich bringt? 

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Sonntag, 30.11.14 | 19:00–20:30

DER GROSSINQUISITOR

Ist unsere Freiheit nur die «Freiheit eines Bratenwenders» (um einen Ausdruck von Immanuel Kant zu verwenden)? Ist sie «ein bürgerliches Vorurteil» (Lenin)? Oder ist unsere Freiheit eine existenzielle Aufgabe, die den Menschen erst zum Menschen macht? «Die Freiheit wird ewig über die Kraft der Menschen gehen», behauptet Dostojewskijs Grossinquisitor.

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Dienstag, 2.12.14 | 19:00–20:30

HIRNDOPING ODER SELBSTVERÄNDERUNG? FREIHEIT UND SELBSTFORMUNG

Weshalb ist es für ein gutes Leben nicht nur wichtig, dass wir bestimmte Persönlichkeitseigenschaften entwickeln., sondern auch, wie wir sie entwickeln? Gibt es unterschiedliche Konzepte der Selbstverbesserung? Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Selbstformung und Neuro-Enhancement? 

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Donnerstag, 4.12.14 | 19:00–20:30

DIE FREIHEIT, DIE ICH MEINE

Mariann Gysin und Corina Lanfranchi widmen sich mit ihren Schülerinnen und Schülern persönlichen und gesellschaftlichen Fragen der Freiheit. Es sind Fragen wie: Was weiss ich schon - wo bin ich mir sicher?, Woher weiss ich, was ich weiss? 

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Montag, 15.12.14 | 19:00–20:30

VORSCHAU

Der Idiot (1869) ist der zweite der fünf grossen Romane des russischen Schriftstellers F. M. Dostojewskij (1821–1881). Auch dieser Roman lässt den Leser und die Leserin eine Reise durch Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz antreten. Der Roman konfrontiert uns mit Phänomenen der Verzweiflung, des Hochmuts und der Demut, der Liebe und ihren Verirrungen. Dabei ist auch von einer Reise in die Schweiz die Rede und von einem Bild, das noch heute im Basler Kunstmuseum hängt. 

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Dienstag, 16.12.14 | 18:00–21:00

WAS HAT STILLE MIT MUSIK ZU TUN?

Ist Stille hörbar? Ist sie Voraussetzung dafür, dass etwas erklingen kann? Welche Formen von Stille lassen sich unterscheiden? In unserer lärmenden Welt wächst die Sehnsucht nach Stille und gleichzeitig schwindet die Fähigkeit, sie auszuhalten.

 

 

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