Willkommen

Das Philosophicum widmet sich Fragen zu Mensch, Kultur und Wissenschaft. Der thematischen Bandbreite sind keine Grenzen gesetzt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf existenziellen, sozialen und spirituellen Erkenntnis- und Lebensfragen der Gegenwart. Bei der Umsetzung wird von verschiedenen Formen der sozialen und künstlerischen Vermittlung Gebrauch gemacht.Das Philosophicum bemüht sich um eine erfahrungsoffene, begründungsorientierte und zukunftsbildende Arbeitsweise.

Programm Philosophicum

Freitag, 21.1.22

«KOSMOS KÖRPER»

Zwei medizin-historische Ausstellungen in Basel und Pratteln. Thema Basel: «Arbeit am Un-Wissen. Basler Medizingeschichten aus den letzten 500 Jahren» vom 21.1.-10.4.22
Medizin ist allgegenwärtig, in Zeiten von Corona wird das überdeutlich. In den Laboratorien wird analysiert und interpretiert, in dichter Folge und grosser Zahl wird medizinisches Wissen publiziert, diskutiert und mitunter revidiert. Die Spitäler erproben Therapien und Pharmakonzerne entwickeln in kürzester Zeit Impfstoffe. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit die Ergebnisse der Medizin und streitet über deren Aussagekraft.

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Montag, 31.1.22 | 18:00–19:30

LESEZIRKEL HANNAH ARENDT

ACHTUNG! Der Lesezirkel wird aus epidemiologischen Erwägungen abgesagt.

Mit Nadine Reinert

In diesem Lesezirkel wagen wir eine erste gemeinsame Annäherung an das Gedankengut der jüdischen deutschamerikanischen Intellektuellen Hannah Arendt (1906 – 1975), einer der bedeutendsten und auch vielseitigsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts.

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Mittwoch, 2.2.22 | 20:00–22:00

DENKPAUSE: SELBSTERKENNTNIS

Mit Christian Graf
. Philosophische Abendgespräche mit den Anwesenden
Der Titel «Denkpausen» steht für eine Reihe philosophischer Abendgespräche, in denen Christian Graf mit seinen Gästen über ein ausgewähltes Thema spricht. Denkpausen sind gedacht als schöpferische Pausen, in denen der selbstverständliche Gang des alltäglichen Denkens unterbrochen wird, damit ein erneuertes, neu erlerntes Denken an seine Stelle treten kann.

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Samstag, 5.2.22 | 10:00–11:00

THERAPIE DES DIALOGS

Gedankenstreiche vor Mittag zu Mensch, Begegnung und Gesundheit mit Stefan Brotbeck im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Spätestens seit Ivan Illichs Streitschrift «Nemesis der Medizin - Die Kritik der Medikalisierung des Lebens» aus dem Jahr 1975 ist die Medizinalisierung des Lebens ein Thema, das Fragwürdigkeiten offenlegt, die wir gerade aufgrund ihrer Offensichtlichkeit gerne übersehen. Was keinen gesundheitlichen Mehrwert hat, hat überhaupt keinen Wert.

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Sonntag, 6.2.22 | 14:00

«KOSMOS KÖRPER» - SONNTAGSFÜHRUNG

Zwei medizin-historische Ausstellungen in Basel und Pratteln. Thema Basel: «Arbeit am Un-Wissen. Basler Medizingeschichten aus den letzten 500 Jahren» vom 21.1.-10.4.22
Medizin ist allgegenwärtig, in Zeiten von Corona wird das überdeutlich. In den Laboratorien wird analysiert und interpretiert, in dichter Folge und grosser Zahl wird medizinisches Wissen publiziert, diskutiert und mitunter revidiert. Die Spitäler erproben Therapien und Pharmakonzerne entwickeln in kürzester Zeit Impfstoffe. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit die Ergebnisse der Medizin und streitet über deren Aussagekraft.

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Dienstag, 8.2.22 | 19:00–20:30

ZEIT DENKEN II

Jahresseminar mit Christian Graf

Zwischen «Zeit» und «Denken» besteht eine Spannung: Das Denken ist auf ein allgemeingültiges, zeitunabhängiges Ergebnis aus, ist aber selbst Akt oder Geschehen in der Zeit. Kann es der Zeit überhaupt gerecht werden?
Vor diesem Hintergrund stellen wir die üblichen Fragen: Ist Zeit real oder irreal (nur Ordnungsschema unseres Bewusstseins)? Gibt es eine Erfahrung der Zeit oder ist die Zeit nur indirekt erfahrbar?

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Donnerstag, 10.2.22 | 20:00–21:15

MUSIK-ARCHITEKTUR-GESPRÄCHE: AKUSTIK - «MESSBARER» SCHNITTBEREICH ZWISCHEN DEN KÜNSTEN

Mit Andres Bosshard, Francois Charbonnet, Beat Gysin, Marco Zünd und Rahel Hartmann Schweizer (Moderation)
Eine Gesprächsreihe zur gegeseitigen Perspektive der beiden Künste
Ob man von Schnittmengen, ob von Gegensätzen, Ergänzungen, Inspiration sprechen will, eines bleibt: In den beiden Künsten Musik und Architektur ist die Raum-Wahrnehmung und -Gestaltung komplett anders. Architekten konstruieren Gebäude, Musiker verwenden sie. Architekten schauen Räume an, Musiker hören sie.

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Die Publikation der Freiheitsbriefe hat begonnen

Liebe Freundinnen und Freunde des Philosophicum Basel

Freiheit ist ein Kernthema und eine Existenzgrundlage des Philosophicum. Mit den Fragen der Freiheit, die heute eine besondere gesellschaftliche Relevanz erhalten haben, beschäftigen wir uns im Philosophicum schon lange und auf unterschiedliche Art und Weise.
Nun bieten wir eine weitere Gelegenheit für eine ganz persönlich und individuelle Auseinandersetzung mit diesem so bewegenden wie auch herausfordernden Thema.
Mit Freude dürfen wir Ihnen die Veröffentlichung des Projekts «Fragen, Übungen und Betrachtungen zum Werk ‹Die Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner› bekanntgeben und wagen uns damit auch in ein ganzes neues Schreib- und Leseformat hinein. 

Renatus Ziegler, Mitwirkender am Philosophicum Basel, bietet in rund 40 «Briefen» die Möglichkeit an, sich «Die Philosophie der Freiheit» anhand von Fragen, Anregungen, Betrachtungen und Reflexionen im Selbststudium zu erarbeiten.

Die «Briefe» erscheinen auf der Website des Philosophicum Basel und der Sektion für Schöne Wissenschaften in zwei- bis dreiwöchigem Abstand und können zur Bearbeitung heruntergeladen werden. Wir haben davon abgesehen, pro Brief einen Betrag zu verlangen, sondern hoffen, dass Sie das Anliegen des Autors, mit seiner Arbeit das Philosophicum und die Sektion für Schöne Wissenschaften unterstützen zu wollen, aufgreifen und nach Ihren Möglichkeiten spenden werden.

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